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Chronik

 

 

Die Geschichte des Vereins

 

 

 

1921                      Der heute bestehende Akkordeonverein e.V. entwickelte sich aus dem ehemaligen Mandolinen- und Gitarrenverein Appenweier, der im Jahr 1921 gegründet wurde.

 

Das Gasthaus zur „Krone“, Inhaber August Roth, war das Gründungslokal (heute steht dort die Volksbank Appenweier).

 

1955                      Im Jahr 1955 wurde Franz Wiedemer zum 1.Vorsitzenden gewählt, Franz Sester wurde 2.Vorsitzender. Sie waren die treibende Kraft, dass dem Mandolinen- und Gitarrenverein eine Abteilung Handharmonika angegliedert wurde.

 

1957                      1957 wurde Franz Sester zum 1.Vorsitzenden gewählt.

 

Auf Vorschlag des damaligen Dirigenten, Herrn Alfons Ulm, wurde ein weiterer Dirigent für die Abteilung Handharmonika eingesetzt, da er allein die große Schar der Spieler nicht mehr ausbilden konnte.

 

Hierfür konnte im Jahre 1957 Herr Friedrich Kupferer aus Rammersweier verpflichtet werden. Unter seiner Leitung entstand ein repräsentatives Orchester, das bald ein eigenständiges Vereinsleben führte.

 

1959                      Dies war nicht zuletzt der Anlass sich im September 1959 vom Mandolinen- und Gitarrenverein zu trennen.

 

1960                      Der Verein vergrößerte sich zusehends an aktiven und passiven Mitgliedern. Die Gesamtvorstandschaft musste dadurch erweitert werden. Seit 1960 gehörten ihr als Beisitzer Wacker Karl, Stiegeler Alois, Föll Eduard, Braun Josef, Biegger Karl, Biegger Hans, Kornmeier Karl und Dudek Peter an.

 

1961                      Im Jahre 1961 wurde der Verein mit der Namensänderung „Handharmonika-Verein e. V. – vormals Mandolinen- und Gitarrenverein 1921 Appenweier“ in das Vereinsregister eingetragen.

 

1962                      1962 nahm das 1.Orchester erstmals an Wertungsspielen anlässlich des Internationalen Harmonika-Volksfestes in Offenburg teil und erhielt in der Kategorie I die Note „sehr gut“.

 

1966                      Schon vier Jahre später wurde der Verein mit der Ausrichtung des 9. Bezirkstreffens des Handharmonika-Bezirks Ortenau im DHV mit Wertungsspielen der Solisten und Orchestern beauftragt. Auch hierbei beteiligte sich das 1.Orchester und erhielt in der Kategorie „Senioren-Orchester“ das Prädikat „sehr gut“.

 

                               Auch in der Folgezeit stellte sich das Orchester regelmäßig dem neutralen Urteil der Wertungsrichter bei Wertungsspielen, um seine Leistung im Vergleich mit den anderen Orchestern richtig einstufen zu können und gleichzeitig Erkenntnisse für die weitere Arbeit zu gewinnen. Hierbei konnten beachtliche Erfolge erzielt werden, was deutlich machte, wie hervorragend das Wirken des Dirigenten Friedrich Kupferer für den Verein war.

 

1968                      So nahm man im Mai 1968 an einem deutsch-französischen Freundschaftstreffen in Straßburg teil.

 

1970                      Im Jahr 1970 übernahm Ewald Föll den Vorsitz des Handharmonika-Vereins, nachdem sich Franz Sester aus gesundheitlichen Gründen gezwungen sah, dieses Amt niederzulegen. Bei den auf Landesebene ausgetragenen Wertungsspielen am 27.09.1970 in Freiburg erreichte man die Note „sehr gut“.

 

1972                      Im Jahre 1972 nahm das 1.Orchester am internationalen Akkordeontreffen in Annemasse bei Genf teil und errang in der Kategorie „Oberstufe“ den 1.Platz mit der Note „hervorragend“ und die Goldmedaille. Dies stellte zweifellos einen Höhepunkt in der Vereinsgeschichte dar.

 

Bei all diesen Erfolgen vergaß man jedoch nie, dass die Jugend das wichtigste Kapital des Vereins ist. Deshalb wurde jedes Jahr ein neuer Anfängerkurs gestartet, zudem sich jeweils 15 – 20 Spieler meldeten.

 

1975                          1975 wurde Ewald Föll vom ältesten aktiven Spieler, Manfred Stiegeler, abgelöst, der auch heute noch, trotz seines sicher nicht immer leichten Amtes, aktiv im 1.Orchester mitspielt.

 

Es versteht sich von selbst, dass der Dirigent Friedrich Kupferer die immer größer werdende Zahl der Spieler nicht mehr allein ausbilden konnte, zumal er neben der Musik einen Beruf ausübte, mit dem er sein „täglich Brot“ verdienen musste.

 

Gerade für die sehr zeitintensive Nachwuchsausbildung wurden vereinseigene Nachwuchsdirigenten ausgebildet und herangezogen. Schon bald wurde ein Jugendorchester gegründet, das, wie das 1.Orchester, ebenfalls an Wertungsspielen und am Landeswettbewerb „Jugend musiziert“ teilnahm.

 

1976                      Im Jahre 1976 änderte der Verein erneut seinen Namen in „Akkordeonverein Appenweier e. V.“, wohl auch unter dem Aspekt, dass keine Handharmonikaspieler mehr aktiv im Verein mitwirkten. Im gleichen Jahr musste der langjährige Dirigent Friedrich  Kupferer aus gesundheitlichen Gründen die Leitung der Orchester aufgeben. Für seine Verdienste um den Verein und die Akkordeonmusik wurde er zum Ehrendirigenten des Akkordeonvereins ernannt und vom Deutschen Harmonika-Verband Trossingen mit der Goldenen Ehrennadel ausgezeichnet.

 

Als sein Nachfolger konnte der aktive Spieler Peter Dudek aus Zunsweier gewonnen werden, der den Akkordeonverein 16 Jahre musikalisch leitete.

 

Die Zahl der Kinder und Jugendlichen, die das Akkordeonspielen erlernen wollten, wuchs erfreulicherweise stetig weiter, so dass man Anfang der 80er Jahre schließlich die stolze Zahl von 100 Akkordeonschülern in Ausbildung hatte. Um auch dem Anspruch nach einer „Qualifizierten Ausbildung“ gerecht zu werden, verpflichtete man 1981 schließlich mit Klaus Bruder aus Oppenau den ersten studierten Musiklehrer. Sein Verdienst war es, dass im Akkordeonverein nun auch eine solistische Ausbildung angeboten wurde, eine Einrichtung, die bis heute erhalten werden konnte. Erstmals beteiligten sich auch Spieler unseres Vereins an den Solowettbewerben bei den Wertungsspielen. Unter der Leitung von Klaus Bruder nahm das Jugendorchester auch am Landeswettbewerb „Jugend musiziert“ teil.

 

1982                      Im Jahre 1982 verfügte der Akkordeonverein sogar über zwei Jugendorchester, die systematisch und gekonnt für den Einsatz im 1.Orchester herangebildet wurden.

 

1984                      Im Jahre 1984 wurde die Vereinssatzung um eine Jugendsatzung erweitert und mit Carina Spraul und Thorsten Wiedemer die ersten Jugendleiter in der Vereinsgeschichte gewählt.

 

Bei den im gleichen Jahr durchgeführten Wertungsspielen in Lahr-Reichenbach errang das 1.Orchester unter der Leitung von Peter Dudek mit dem Stück „Großstadtbilder“ von Hans Rauch den 2.Platz mit der Note „ausgezeichnet“. Das Jugendorchester erhielt für seinen Vortrag die Note „sehr gut“.

 

1986                      Zwei Jahre später, bei den Wertungsspielen in Friesenheim, tauschte man die Rollen: das Jugendorchester erzielte die Note „ausgezeichnet“, während das 1.Orchester mit „sehr gut“ bewertet wurde.

 

Klaus Bruder beendete seine überaus erfolgreiche Tätigkeit in unserem Verein aus beruflichen Gründen zum 1.Oktober 1986.

 

Die Suche nach einem gleichwertigen Nachfolger für Klaus Bruder war nicht leicht. Schließlich konnte Cordula Buchholz aus Steinach für eine Übergangszeit gewonnen werden.

 

1987                      Im Mai 1987 übernahm Carmen Hey aus Lahr die solistische Ausbildung. Als Dirigent für das Jugendorchester zeichnete sich Manfred Vogt aus Lautenbach verantwortlich. In diesem Jahr wurde die Ausbildung bedeutend erweitert. So wurde erstmals „Musikalische Früherziehung“ für Kinder im Vorschulalter durchgeführt. Auch Orgelunterricht gehörte ab sofort zum Standardangebot des Akkordeonvereins Appenweier.

 

1988                      Dass mit der Wahl der neuen Ausbilder ein Glücksgriff gelungen war, zeigten die Ergebnisse der Wertungsspiele 1988 in Oberkirch. Von den insgesamt 10 Solisten aus unserem Verein konnten zwei jeweils den 1.Platz belegen und auch das Jugendorchester erzielte mit der Note „ausgezeichnet“ den 1.Platz in seiner Kategorie.

 

1989                      Bei den Wertungsspielen 1989 in Kork erspielte sich das 1.Orchester unter der Leitung ihres Dirigenten Peter Dudek den 2.Platz.

 

1991                      Bei den Wertungsspielen für Solisten im Jahre 1991 beteiligten sich insgesamt 12 Spieler des Akkordeonvereins. Dreimal konnte das Prädikat „ausgezeichnet“ und fünfmal die Note „sehr gut“ erreicht werden.

 

1992                      Anfang 1992 wurde als Ersatz für Carmen Hey, die in Mutterschutz ging, Nathalie Martin (später Jockers) aus Oberkirch verpflichtet. Sie übernahm insgesamt 10 Schüler und eine Schülergruppe.

 

Nach den Wertungsspielen für Orchester in Friesenheim im Mai 1992, bei dem das Jugendorchester unter Manfred Vogt mit der Note „ausgezeichnet“ den 2.Platz und das 1.Orchester unter Peter Dudek mit „sehr gut“ den 3.Platz belegen konnte, zeichneten sich grundlegende Veränderungen ab. Manfred Vogt beendete seine Arbeit im Akkordeonverein Appenweier zu den Sommerferien, weil die Tätigkeit in seiner Heimatgemeinde Lautenbach, wo er ebenfalls das  Orchester leitete und den Nachwuchs ausbildete, ihren zeitlichen Tribut forderte.

 

Das Jugendorchester wurde deshalb vollständig in das 1.Orchester integriert, so dass sich ein Klangkörper von zusammen 35 Spielerinnen und Spielern ergab. Ein Jugendorchester gab es vorübergehend nicht mehr.

 

Als neuer musikalischer Leiter des 1.Orchesters und gleichzeitig auch Ausbilder für den Nachwuchs wurde Patric Jockers aus Kehl-Kork verpflichtet. Seine Ehefrau Nathalie war bereits als Ausbilderin bei uns tätig.

 

Der neue Dirigent bemühte sich auch intensiv um den Aufbau eines neuen Jugendorchesters.

 

1993                      Doch auch bei der Ausbilderfamilie Jockers hatte sich Nachwuchs angesagt. Für Nathalie Jockers sprang ab Januar 1993 Jesper Dyremose aus Trossingen und ab Herbst Claudine Lutz aus Straßburg ein.

 

An den Wertungsspielen in Offenburg im Frühjahr 1993 nahmen 12 Spieler unseres Vereins teil, wovon vier jeweils den 1.Platz mit der Note „ausgezeichnet“ erringen konnten.

 

1994                      Bei den Wertungsspielen für Orchester im Jahre 1994 in Ottenheim konnte eines der besten Ergebnisse in unserer Vereinsgeschichte verzeichnet werden. Das Jugendorchester erreichte mit der Wertung „ausgezeichnet“ ebenso den 1.Platz wie das 1.Orchester mit dem Prädikat „hervorragend“.

 

1995                      An den Wertungsspielen für Solisten und Duos im Mai 1995 in Offenburg beteiligten sich 10 Spieler aus unserem Verein. Dabei konnten 2 Spieler jeweils den 1.Platz erringen.

 

1996                      Im Jahr 1996 beteiligte sich das 1.Orchester wieder an den in Appenweier ausgetragenen Wertungsspielen. Während das Jugendorchester mit der Note „ausgezeichnet“ den 3.Platz erringen konnte, erreichte das 1.Orchester mit dem Prädikat „hervorragend“ den 2.Platz.

 

Nur wenige Tage zuvor, am 24.04.1996, verstarb unser Ehrendirigent Friedrich Kupferer.

 

2000                      Am 7.05.2000 fanden die Wertungsspiele in Friesenheim statt. Mit der Traumnote „hervorragend“ und dem Titel „Bezirksmeister“ in der Tasche konnten die Orchesterspieler und -spielerinnen überglücklich die Heimreise antreten.

 

Vom 24.–27. Mai fuhr das 1.Orchester zum 2.Mal nach Innsbruck zum Internationalen Akkordeonfestival. Dort erspielten sie mit dem Stück „Schwabenstreiche“ die Note „sehr gut“.

 

Ein musikalischer Höhepunkt des Vereinsjahres war das Herbstkonzert am 21. Oktober. Hier konnte das 1.Orchester seine musikalische Top-Form mit der Ouvertüre „Der Barbier von Sevilla“ unter Beweis stellen.

 

2001                      Seit dem Jahre 2001 bietet der Akkordeonverein jährlich den „Musikgarten“ an, ein neues musikalisches Angebot für Kleinkinder von 18 Monaten bis 3 Jahren.

 

2002                      Vom 22. bis 24. März 2002 begaben sich die „Quetschfidelen“ nach Bad Reichenhall zum Wettbewerb „Fröhliche Harmonika“ und erspielten mit den Stücken „Russisch“ von Knümann und „Souvenir de Suisse“ von Hans Rauch das Prädikat „ausgezeichnet“.

 

Am 26. Oktober 2002 war ein weiterer Höhepunkt in der Geschichte des Akkordeonvereins. Bei den Bezirkswertungsspielen des DHV Bezirk Ortenau in Ohlsbach erspielte sich das 1.Orchester mit der Note „hervorragend“ den Titel „Bezirksmeister“. Auch das Jugendorchester erhielt die Note „hervorragend“ und belegte den 1.Platz.

 

2004                      Einen musikalischen Höhepunkt erreichte das Vereinsjahr 2004 am 25. 04. mit der Teilnahme an den Wertungsspielen in Lauf. Hier konnte das Jugendorchester mit 41 Punkten und der Bewertung „hervorragend“ den ersten Platz in der Elementarstufe erspielen.

 

Das 1.Orchester wurde ebenfalls mit der Note „hervorragend“ bewertet, erreichte mit 44,3 Punkten die höchste Tagespunktzahl und wurde Bezirksmeister. Mit dem nun dritten Meistertitel in Folge schrieb unser Dirigent Patric Jockers eine Erfolgsgeschichte für die Zukunft.

 

2005                      Am 30.04.2005 fand die Generalversammlung mit Neuwahlen im Gasthaus Engel in Nesselried statt. Manfred Stiegeler wurde wiederum zum 1.Vorsitzenden gewählt, 2.Vorsitzende wurde Tanja Schwarz. Sie hatte auch das Amt des Kassierers für ein Jahr inne. Danach konnte Ralf Sauer das Amt übernehmen.

 

Am 5.06. 2005 feierten die „Quetschfidelen“ ihr 10-jähriges Jubiläum mit einem gelungenen Festtag in der Kraftsporthalle.

 

2005 war das Jubiläumsjahr für unseren Vorsitzenden Manfred Stiegeler: 50 Jahre aktiver Spieler, 30 Jahre Vorstand und 15 Jahre Bezirksvorsitzender.

 

Aus diesem besonderen Anlass wurde ihm am 10.9. von den Spielern und der Vorstandschaft einen Maien gestellt.

 

2006                      Im Jahre 2006 waren die Wertungsspiele für Orchester in Oppenau. Das Jugendorchester erspielte das Prädikat „ausgezeichnet“. Das 1.Orchester hat in der Kategorie „Oberstufe/Künstlerische Musik“ teilgenommen und erspielte sich den 3.Platz mit dem Prädikat „hervorragend“.

 

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